13.06.2008 CDU-Fraktion stimmt gegen Kindergartenneubau am Riederdamm
In der gestrigen Sitzung des Rates der Stadt Syke stimmte die CDU Fraktion gegen die Pläne der SPD Fraktion und FDP Gruppe für eine Kindergartenneubau am Riederdamm. Vorangegangen war einen Diskussion in der neben dem Elternvertreter auch die Fraktionen SykePlus und Bündnis 90/Die Grünen ihre Ablehnung gegen den Neubau zu Ausdruck brachten.
Die CDU Fraktion sprach sich inhaltlich für die Doppelnutzung von Hort und Kindergarten in den umgebauten Räumen des Hortes am Lindhof aus. Der erst Ende des letzten Jahres beschlossene Umbau der Räumlichkeiten wurde von Anfang an für eine Doppelnutzung geplant und ausgebaut. Die Kinder aus den provisorischen Kindertagesstätten Hohe Straße und Schlossweide sollten in diesem Zusammenhang in die neuen Räume am Lindhof umziehen. SPD und FDP beantragten einen Neubau in direkter Nachbarschaft zum Gymnasium Syke. Dieser Standort wurde bereits im Vorfeld als wenig sinnvoll eingestuft, da ein Konflikt zwischen spielenden und lernenden Kindern unausweichbar ist.
Die Eltern lehnen zudem einen Neubau ab, weil sie die Investition für einen Neubau zu Lasten der vorhandenen Einrichtungen sehen. Die Realisierung des Neubaus ist teurer und die sinkende Geburtenrate lässt einen Neubau als wenig sinnvoll erscheinen. Des Weiteren istein Neubau später zu realisieren als die sofortige Unterbringung am Lindhof.
Für die CDU Fraktion machte Vorsitzender Markus Stier deutlich: „Wir stehen für eine verlässliche und zukunftsorientierte Kindergartenpolitik. Wir werden die vorhandenen Einrichtungen weiter ausbauen und fördern. Als nächsten Schritt werden wir den Umbau am DRK Kindergarten befürworten. Die Räumlichkeiten am Lindhof sind für eine Doppelnutzung ausgebaut und bieten Platz für Kindergarten und Hort. Wir sehen in einem Neubau keine Vorteile für die Kinder unserer Stadt.“ Stier warf SPD und FPD vor, über die Köpfe der Kinder zu entscheiden.
Gegen die Stimmen von CDU, SykePlus und Bündnis 90/Die Grünen stimmten SPD und FDP ihrem Antrag mehrheitlich zu.