23.05.2007 Antrag der CDU-Fraktion auf Entwidmung des Hohlweges in Gessel

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Behrens,

Die Fraktion der CDU Syke stellt folgenden Antrag:
Der in der Ortschaft Gessel in einem Landschaftsschutzgebiet liegende frühere und als so genannter ‚Leerßer Kirchweg’ bezeichnete Weg soll in dem Teilstück, der allgemein als ‚Hohlweg’ bekannt ist, entwidmet werden.


Dieses Teilstück befindet sich zwischen dem Hof ‚Lübmann’ ( Unter Leerßen 8 ) und endet kurz vor dem Interessentenforst ‚Gesseler Spreeken’ (  Flurbezeichnung 105/51, Flur 7, Gemarkung Gessel ).

Eine Vermessung ist im April 2007 erfolgt.

Ergänzend sollen nach unserer Auffassung folgende weitere ‚vergessene’ Wegabschnitte mit in diesen Antrag einbezogen werden:

Flurbezeichnung 106, Flur 7, Gem. Gessel, Teilstück gelegen zwischen Hofeinfahrt Unter Leerßen 1 und dem Weg zwischen dem Gartenbaubetrieb TURNER und dem alten Sportplatz ( Wegebezeichnung Am Heidberg ) sowie dort die Fläche 110/1, Flur 7, Gem. Gessel, die seitlich der Waldfläche vor dem alten Sportplatz gelegen ist ( aus Richtung TURNER kommend ). Hier ist das Teilstück neben dem Wald vom Weg Am Heidberg bis zum Weg in Richtung Georginenstraße  betroffen.

Begründung:
Kürzlich wurde auf Betreiben einiger Vertreter des Themas ‚Naherholung in Syke’ der Vorstoß unternommen, den Hohlweg für Fußgänger  als Verbindung zum ‚Hohen Berg’ freizuschneiden und herzurichten.
Dabei wurde von der interessierten Seite offenbar übersehen, dass dieser ‚Hohlweg’ seit Anfang der 50ger Jahre nicht mehr als Verkehrsverbindung benutzt wurde und folglich in der Zwischenzeit völlig zugewachsen ist.
Dieser naturbelassene Zustand führte u. a. auch zur ‚unter Schutz Stellung’ als Landschaftsschutzgebiet.
Weiter siedelten sich hier verschiedene Wildarten, z. B. Dachs, Fuchs, Fasane und Rehe an, die durch den natürlichen Bewuchs optimale Bedingungen vorfinden.
Eine Öffnung als Verkehrsfläche im weiteren Sinne hätte nicht nur finanzielle Folgen, sondern würde auch die Vertreibung des Wildes bewirken. Weitere nicht gewollte schädigende Einwirkungen auf die Natur  wären zudem sicher die Folge – auch wenn nur eine Nutzung durch Fußgänger angestrebt ist. Niemand kann mit einer Beschilderung z. B. Zweiradfahrer von einem vielleicht ’sehr interessanten’ Gelände forthalten!
Es gibt zudem keine sachlichen Gründe für eine neue  und damit zusätzliche Wegeverbindung zum Aussichtspunkt Hoher Berg. Alternativen sind vorhanden. In der Einwohnerschaft wurden bereits hohe Emotionen gegen eine solche Absicht deutlich!
Mit der Entwidmung wird der Schutz des Hohlweges  auf Dauer ermöglicht, eine Zuwegung auf östlicher Seite ist vorhanden. Wenn dort eine Tafel zur Erläuterung aufgestellt wird, kann auch nachfolgenden Generationen dieses Stück ‚Landschaftsbild’ erhalten werden. Die weiteren aufgeführten Flächen dienen ebenso bereits seit sehr langer Zeit nicht mehr als Verkehrsverbindung. Sie sind völlig zugewachsen bzw. möglicherweise teilweise  landwirtschaftlich genutzt, da die Grenzverläufe nicht überall eindeutig sind.
Eine Entwidmung würde in allen Teilen den jetzigen Bestand sichern und die Grünzüge erhalten. Vorprogrammierte Auseinandersetzungen mit Flächenanliegern sind damit vermieden.

Kosten entstehen lediglich durch eine Veröffentlichung der Entwidmung und sind vertretbar.

CDU Fraktion im Rat der Stadt Syke
Fraktionsvorsitzender
Markus Stier

zurück

 
Ticker CDU-Deutschland
Infos aus der Bundestags-Fraktion

CDU/CSU Fraktion

» anzeigen...
Ticker CDU Niedersachsen
Infos aus der Landtags-Fraktion
» anzeigen...
www.sykeforum.de- Ein Forum für Syker Themen
» anzeigen...
Wahlrecht
Informationen zum Wahlrecht (Link)
» anzeigen...
Homepage der Stadt Syke
» anzeigen...
Webdesign by Visuelle-Welten